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Live-Musik für zu Hause
Das Startup-Unternehmen di[rec] verbindet Live-Musik mit digitaler Technik

(München, Musikmarkt | musikmarkt.de, 10.10.07, Verena Kratzer)

Das junge Unternehmen di[rec] geht einen neuen Weg der Live-Aufzeichnung. In Deutschland und Österreich bietet es Live-Musik auf USB-Sticks, über ein Onlineportal und in absehbarer Zeit auch via Bluetooth an.

Das Startup-Unternehmen di[rec], gegründet von Benjamin Bailer und Tatjana Mühlthaler, verbindet Live-Musik mit digitaler Technologie. Direkt nach dem Konzert kann der Besucher für zwölf bis 20 Euro Live-Aufnahmen, zunächst nur in Form von Audioaufnahmen, mit nach Hause nehmen. Dazu erstellt der Dienstleister authentische, legale Live-Mitschnitte, so genannte „direct recordings“, die binnen weniger Minuten nach Konzertende vor Ort auf USB-Stick oder als Download veröffentlicht werden.
Die Konzertbesucher haben drei Möglichkeiten die Aufnahmen zu erwerben: An der so genannten di[rec]wall werden die di[rec]sticks mit 256 MB Speicher und codierte Musikkarten angeboten.Mit den Karten kann das Konzert online über www.di-rec. im WMA-Format mit comeiner Kompressionsrate von 192 kBit/s herunter-
geladen werden. Die Aufnahmen sind DRM-geschützt. Zusätzlich soll der di[rec]hotspot, ein laternenähnlicher Funkmast, bald das Downloaden von Mitschnitten via Bluetooth auf mobile Endgeräte, beispielsweise auf das Handy, ermöglichen. Die Hotspots befinden sich noch in der Entwicklung.

Mit den Digital-Bootlegs wahrt di[rec] die Urheberrechte der beteiligten Parteien. Das Unternehmen vereinbart Lizenzverträge mit den jeweiligen Rechteinhabern. Künstlerbilder oder nicht veröffentlichte Inhalte können für Werbezwecke auf den Sticks platziert werden.

"Musik ist nicht gleich Live-Musik"

Unter dem Motto "Musik ist nicht gleich Live-Musik" will das di[rec]-Team, eine Division der Global Records, Film und Video GmbH & Co KG, in Zukunft seine Produkte vermarkten. Auch Videoaufnahmen und die Möglichkeit des MP3-Verkaufs sind mit dem di[rec]-Konzept möglich. "di[rec] soll ein Synonym für authentische Live-Konzertaufnahmen und hochwertige Sound- und Produktqualität werden", sagt Geschäftführer Benjamin Bailer.

Neben einigen Independents haben bereits die zwei größten Majors die Geschäftsidee für sich entdeckt. Beim "Nova Rock" Mitte Juni wurden zum ersten Mal USB-Sticks und Musikkarten bei einem Festival angeboten. Benjamin Bailer ist mit den Reaktionen sehr zufrieden:„Die Resonanz von allen Seiten, insbesonder der Künstlern, hat unsere Erwartungen übertroffen.“ Besonders lobt er die Unterstützung und Zusammenarbeit mit dem Veranstalter sowie mit den zuständigen Plattenfirmen.

Wir wollen bis Ende des Jahres bei so vielen Konzerten wie möglich vor Ort sein und unseren Service mit möglichst vielen Genres, Events und Zielgruppen ausprobieren“, erklärt Bailer. Ein Anfang ist gemacht. In den nächsten Wochen sind die di[rec]-Produkte an zwei Festorten erhältlich. Die Besucher der Festivals "Taubertal" in Rothenburg ob der Tauber und "Frequency" beim Salzburgring werden dann die Möglichkeit haben, Live-Mitschnitte ihrer Stars auf USBSticks mit nach Hause zu nehmen. Oder sich die Aufnahmen online herunterzuladen.


 

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